Agnosia

Joana Prats (Barbara Goenaga) leidet unter einer Krankheit namens Agnosie. Ihr ist es nicht möglich, all die Sinneseindrücke, die auf sie einprasseln, einzuordnen oder gar auszublenden. Sie nimmt die Menschen in ihrer Umgebung nur als schemenhafte Flecken wahr. Ausgerechnet sie ist es aber, die die Formel für das grösste Firmengeheimnis ihres verstorbenen Vaters kennt. Ein ausgeklügeltes Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.

Agnosia ist nicht etwa schlecht. Nein, schauspielerisch wird eine gute Leistung erbracht, Einstellungen und Kameraführung sind klar durchdacht. Aber Agnosia ist eine Liebesgeschichte, und nicht etwa ein Horrorthriller wie man der DVD-Hülle, respektive des Rückseitenbeschriebes entnehmen könnte. Wer sich daran nicht stört, mag sich an Agnosia erfreuen. Hin und wieder gleitet Agnosia zwar in seifenopenartige Dialoge und Gesten ab, doch alles in allem ist der Film gut gemachtes Handwerk.

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Agnosia, Eugenio Mira, Spanien, 2010, 106′, Drama
Cast: Eduardo Noriega, Félix Gomez, Barbara Goenaga, Martina Gedeck, Jack Taylor u.a.

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